jürgen wörner | gernerstraße 8 | 80638 münchen | 0176 20425170

Willkommen

Nicht jeder Koch kann ein Ferran Adrià sein, und längst nicht jeder will auch einer sein.

Jürgen Wörners Ambitionen sind anderer Natur. Er will nicht durch Eskapaden glänzen, sondern Solidität mit Kreativität verbinden, und es ist ihm äußerst wichtig, dass sein Gast sowohl mit der Qualität der Speisen, als auch mit deren Quantität rundum zufrieden ist.

Dazu eine kleine Episode aus seiner Lehrzeit: Jürgen handelte sich von seinem Lehrherrn öfters eine Rüge ein, wenn seine Knödel zu groß gerieten. Die Größe war aber Jürgens Absicht, weil er wollte, dass die Gäste zufrieden sind.

Schon als 10-jähriger bewies er einen für Kinder ungewöhnlichen Geschmackssinn: Exotisches mochte er gerne, Kräuter, Gewürze, und wenigstens ein Stückchen Zitrone mussten schon sein.

Bald auch bekundete er lebhaftes Interesse an eigenem Kochen. Sein erster Lehrmeister war sein Vater, ein Künstler und passionierter Hobbykoch und Vertreter der kreativen Küche, dem er vor allem bei Einladungen zur Hand gehen durfte.

Auf zahlreichen Frankreichreisen mit seinen Eltern lernte er die französische Küche und Lebensart kennen und schätzen. In den Restaurants hielt es ihn nicht lange am Tisch, bald ging er auf Wanderschaft und allzu gerne trieb er sich in der Nähe der jeweiligen Küche herum, um einen Blick in diese Paradiese zu erhaschen und irgendetwas über die Produktionsabläufe herauszufinden. Und stets schwärmte er von der Atmosphäre dort in den Küchen und den Leuten in Kochjacke und Kochmütze.

Wenn man Jürgen heute in seinem Element erleben darf, kann man oft ein atemberaubendes Tempo feststellen, zumindest als Laie gerät man darüber in Erstaunen - es ist wohl die langjährige Erfahrung in diversen Küchen und im Catering-Business, die keineswegs in Routine erstarrt, sondern genug Raum für kreatives Schaffen und Überraschungen lässt, die er besonders liebt.

Wer Jürgen länger kennt, wird ihn schätzen lernen. Als Koch und als Mensch.

Jak Schletter